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Das Recht der Frau auf Arbeit

Allah (Subhaanahu wa ta´ala. Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) erschuf alle Menschen aus einem einzigen Mann und einer einzigen Frau. Er setzte auch Liebe und Zuneigung füreinander zwischen sie, um diese Welt so entstehen zu lassen, wie wir sie jetzt kennen. Er (Subhaanahu wa ta´ala. Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) stattete den Mann, das Männliche, mit Kraft, Stärke und Ausdauer aus, damit er die Versorgung sicherstellen kann. Entsprechend stattete Allah (Subhaanahu wa ta´ala. Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste) die Frau, das Weibliche, mit dem aus, was sie dazu benötigt, um Nachkommenschaft der Menschen zu empfangen. Sie ist mit den nötigen Organen ausgerüstet, um Kinder auszutragen, sie zu gebären, zu stillen und für sie zu sorgen.

Folglich wurde die Frau mit Liebe, Freundlichkeit, Mitgefühl, Fürsorge und Zuneigung begabt, damit sie ihre schwierigen Pflichten mit einem Lächeln im Gesicht und Stolz und Würde erfüllen kann. Aufgrund dieser natürlichen Vorbereitung und Aufteilung der Verantwortlichkeit, und wegen der einzigartigen Spezialisierung beider, des Mannes und der Frau, ist es nur zu natürlich für den Mann, dass er für die Arbeit ausserhalb des Hauses ausgestattet ist und das Brot für die Familie verdient. Andererseits ist es die natürliche Aufgabe für die Frau, die Arbeiten im Haus zu erledigen und im Allgemeinen für seine Bedürfnisse Sorge zu tragen.

Der Islam beraubt die Frau aber trotzdem nicht des Rechtes, zu arbeiten. In der Tat erlaubt ja der Islam der Frau, sich persönlich um ihre Geschäftsverträge und finanziellen Transaktionen zu kümmern. All diese Verträge und Transaktionen sind angesichts der Islamischen Lehren und Gesetze rechtskräftig und gültig, und es bedarf nicht des Ehemanns, Vaters oder irgendeines anderen Vormunds. Der Islam ordnet diese Transaktionen und setzte Regeln und Bedingungen dafür in Kraft. Wenn irgendeine dieser Bedingungen nicht eingehalten werden, wird die Erlaubnis der Frau, dieses Recht auszuüben null und nichtig, und der Frau wird ihr Recht eingeschränkt:

  • Die Arbeit der Frau ausserhalb des Hauses, darf ihren Pflichten und Verantwortlichkeiten ihrem Ehemann und ihren Kindern gegenüber nicht entgegenstehen. Wie wir alle wissen, besitzt die Frau einen Anspruch auf bestimmte Rechte von ihrem Ehemann und der Mann besitzt einen Anspruch auf bestimmte Rechte von seiner Gattin. Beide sind ihren Kindern bestimmte Rechte schuldig, die auch nicht vergessen werden dürfen.

  • Eine Frau muss zusammen mit anderen Frauen arbeiten. Sie darf nicht in einer Umgebung arbeiten, in der sie in körperlichen Kontakt mit Männern gerät. Lady Cook, eine bekannte englische Schriftstellerin, sagt in New Echo:

    "Männer mögen (und bevorzugen) die gemischte Umgebung. Da werden Frauen mit etwas gelockt, das ihrer menschlichen Natur widerspricht.

    Je größer das gemischte Zusammensein (von Männern und Frauen) ist, desto mehr ausserehelich geborene Kinder hat und produziert die Gesellschaft. Das ist die größte Katastrophe..." (Abdur Rahman Wasil Sexuelle und Emotionale Probleme der Jugend unter dem Licht der Islamischen Jurisprudenz, Dar-ul-Schuruuq, 1406 H.)

  • In seinem Buch Internationaler Frieden und Islam sagt der späte Sayed Qutub:

    "Es ist das Recht beider, Mann und Frau, miteinander als Gefährten zufrieden zu sein. Keiner von beiden sollte Versuchungen durch den anderen ausgesetzt sein, so dass sich einer der beiden emotional (und körperlich) entfernt, wenn nicht sogar gänzlich der Sünde verfällt und in den moralischen Verfall abgerät. Derartige Handlungen werden die kostbaren, heiligen Bünde zwischen ihnen bedrohen. Tatsächlich bleibt ihnen dann kein Raum mehr für Vertrauen und Zuversicht. Die Abweichung, die von dieser moralischen Strömung durch die gemischten Beziehungen resultiert, nimmt von Tag zu Tag zu.

    Was Frauen angeht, die alle Sorten anziehender, kurzer, verführerischer Kleidung tragen, die ihre Körper nicht anständig bedecken, sondern ihn attraktiv zur Schau stellen, (laufen in Gefahr) schlecht gesonnene Männer, Leute mit geringen sittlichen Wertvorstellungen und Leute mit schwachem Glauben zu treffen, die sie missbrauchen und ihre Tugendhaftigkeit angreifen. Ohne Rücksicht auf das, was manche Leute über die gemischt geschlechtliche Umgebung sagen, dass es die Herzen und die Köpfe der Menschen weich machen soll. Es ist in Wirklichkeit eine Bedrohung und Gefahr für die Sitten und moralischen Werte der Gesellschaft. Ohne Rücksicht, auf das was sie behaupten, dass die gemischt geschlechtliche Umgebung beide Geschlechter mit der notwendigen Erfahrung ausstattet, die für eine lang andauernde eheliche Bindung benötigt wird. Es ist nichts als Nonsens. Viele Ehen scheitern und enden mit einer Scheidung und zerstörtem Heim, selbst wenn die eine Seite die andere schon lange kannte. Die ausserehelichen Beziehungen in Gesellschaften, die an die gemischt geschlechtliche Umgebung als Lebensweise glauben, sind ausserordentlich hoch.

    Die Prozentrate von schwangeren High-School-Schülerinnen als Ergebnis der gemischt geschlechtlichen Gesellschaft erreichte 48% an einer High School in den Vereinigten Staaten.

    Ein Blick auf die zerstörten Familien, die durch die sogenannte Liebe und freie Auswahl entstanden sind, so stieg ihre Rate in den Jahren von 1890 bis 1948 drastisch an: 1890-6%, 1900-10%, 1914-14%, 1930-14%, 1940-20%, 1946-30% und 1948-40% und sie steigt noch weiter."

  • Die Aufgabe oder die Arbeit, die die Frau ausserhalb ihres Hauses verrichtet, muss in erster Linie eine erlaubte Tätigkeit sein, die zur Natur der Frau passt. Sie darf nicht schwere Industriearbeit beeinhalten, auf längere Zeit in einer Militäreinheit kämpfen oder andere Tätigkeiten, die eher Männern vorbehalten und gemäß den Islamischen Gesetzen den Frauen nicht erlaubt sind, weil sie die Frau entehren.

Wie Kanalreinigung, Straßenreinigung, Straßenbau, usw.

Die Frage, die sich selbst stellt, ist die: Warum arbeitet die Frau eigentlich? Wenn die Frau für ihren eigenen Unterhalt arbeitet, so hat der Islam sie doch davor bewahrt. Der Islam verpflichtet den Vater, für die gesamten finanziellen Bedürfnisse und Verpflichtungen seiner Tochter aufzukommen, bis sie heiratet. Mit der Heirat gehen die finanziellen Bedürfnisse und Verpflichtungen der Frau (und ihrer Kinder) auf ihren Ehemann über. Wenn der Ehemann stirbt, während der Vater noch am Leben ist, dann ist wieder der Vater finanziell für die Tochter und ihre Kinder verantwortlich, wie vor ihrer Heirat. Wenn der Vater nicht mehr lebt und die Frau Kinder hat, die schon erwachsen sind und verdienen, dann wird der Sohn für ihre finanziellen Bedürfnisse und Verpflichtungen verantwortlich. Wenn die Frau Kinder hat, die für die Versorgung der Familie noch nicht einstehen können, gehen ihre finanziellen Bedürfnisse und Verpflichtungen auf ihre Brüder über, wenn diese verfügbar sind. Wenn die Frau keine Brüder hat, dann ist ihre nächste Blutsverwandtschaft für ihre finanzielle Verantwortung zuständig. Also können wir feststellen, dass die finanziellen Bedürfnisse der Frau (zumindest im Prinzip und im Einklang mit den Islamischen Lehren) von ihrer Geburt an, ihr gesamtes Leben hindurch, bis zu ihrem Tod gesichert sind, und sie ist nicht verpflichtet, für ihren Unterhalt zu arbeiten.

Dies wird hauptsächlich für die Frau getan und eingerichtet, damit sie ihrer äußerst wichtigen, gesellschaftlichen Hauptaufgabe und Pflicht, d.h. das Haus zu versorgen, die Kinder aufzuziehen, fürsorglich auf die Bedürfnisse aller Familienmitglieder zu achten, nachkommen kann. Dies ist eine Aufgabe, die große Anstrengung, viele Opfer und Hingabe erfordert.

Der bekannte englische Gelehrte Samuel Smiles, einer der Vertreter der englischen Renaissance, sagte:(Mustafa Al-Ghalayeniy, Ein Blick auf die Purdah der Frauen, Beirut 1346.)

"Das System, das verlangt, dass Frauen in Fabriken und Industrieanlagen arbeiten, egal welchen nationalen Reichtum das bringt, hat das Familienleben zerstört. Es hat tatsächlich die Grundstruktur und das Fundament des Heims und die wichtigste Säule der Familie zerstört. Es hat ebenfalls die sozialen Bände geschnitten und zerstört. Die Frau wird ihrem Ehemann weggenommen (durch die langen Stunden, die sie arbeitend in Fabriken verbringt) und die Kinder werden ihrer Rechte, auf angebrachte Zuneigung und mütterliche Fürsorge, beraubt. Dies alles hat niedrigere moralische Werte der Frau zur Folge. Die eigentliche Aufgabe und Berufung der Frau ist es, eine gute, lautere und sittsame Familie zu erziehen. Sie ist hauptsächlich verpflichtet, für den Haushalt Verantwortung und Sorge zu tragen, die Hauswirtschaft und andere häusliche Bedürfnisse im Auge zu behalten. Die Arbeit in Fabriken hat die Frauen wie schon gesagt, von all diesen Verantwortungen weggenommen, was den Anblick und die Wirklichkeit im Inneren der Häuser verändert hat. Auch die Kinder wurden nur zu oft zurückgewiesen und wuchsen in keiner guten Situation auf.

Die Liebe und Zuneigung zwischen Ehemann und Gattin wurden ein wenig ausgelöscht. Die Frau war nicht länger die begehrte, gesuchte, angebetete und geliebte für ihren Mann, nachdem er sich daran gewöhnt hatte, sie in der Fabrik neben sich zu sehen, wo sie das gleiche tat wie er. Die Frau geriet unter viele Einflüsse und Zwänge, die ihre Mentalität und Denkmuster veränderten, worauf sittliche Werte und Rechtschaffenheit aufbauen."

Tatsächlich ruft auch die Südafrikanische First Lady die Frauen auf, in ihre Häuser zurückzukehren:

"Der natürlichste Ort für eine Frau ist ihr eigenes Zuhause. Die Hauptaufgabe und Verantwortung für eine Frau muss die Sorge für ihren Ehemann und die Betreuung der Bedürfnisse ihrer Kinder sein."(Abdullah bin Wokaiyel Al-Schaikh, Frauenarbeit im Maß.)

Sie sagte auf einer Frauenkonferenz in der südafrikanischen Hauptstadt auch:

"Die Hauptaufgabe und Verantwortung einer Frau muss die Sorge für ihren Ehemann und die Betreuung der Bedürfnisse ihrer Kinder sein…. Dies ist unsere Pflicht in der Gesellschaft. Es ist eine Pflicht, auf die wir einen besonderen Stolz haben sollten, denn sie produziert erfolgreiche Männer und gesunde Generationen."